Archiv für die Kategorie „Gastronomie“
Kassensysteme als Problemlöser
Moderne Kassensysteme können viele der Probleme lösen, die sich für jeden Geschäftsinhaber im ganz normalen Arbeitsalltag stellen werden. Die wichtigsten Fragen drehen sich natürlich darum, wie die gemachten Umsätze mit den größtmöglichen Zusatzinformationen in der Kasse gespeichert werden können. Eine gute Programmierung der Kassensysteme ermöglicht die detailgenaue Erfassung der Artikelstammdaten. Das können zum Beispiel sein die Artikelbezeichnung, Gewicht, Preis pro Kilo, Größe, Farbe, natürlich die Artikelnummer, der Lieferant und dessen Stammdaten, dazu noch ein Mindestlagerbestand, der immer vorhanden sein soll. Viele moderne Kassensysteme sind in der Lage, diese Informationen in einem Barcode zu speichern und diesen dann als Etikett für die Artikel auszudrucken. Wenn dann dieser Artikel verkauft wird, scannt die Bedienung oder Verkäuferin den Barcode entweder mit einem Handscanner oder mit einem im Kassentisch eingebauten Scanner ein und die für den Kunden relevanten Informationen werden auf dem Kassenbon ausgedruckt.
Die darüber hinaus gehenden, für den Geschäftsinhaber wichtigen Informationen werden mit den Umsatzdaten im Kassensystem gespeichert und können von dort aus, auf Wunsch sogar mehrmals täglich, ausgelesen und dann im zentralen PC über das Warenwirtschaftsprogramm ausgewertet werden. Damit hat der Unternehmer eine ständige Inventur und bekommt über das Kassensystem Bestellvorschläge, aber er kann auch über die Umsatzstatistiken erkennen, welcher Artikel gut verkauft wird und welche Produkte eher Ladenhüter sind. Mit diesen Hintergrundinformationen kann das Warensortiment immer wieder der Kundennachfrage angepasst werden und die Bestseller werden immer zeitnah nachbestellt.
Ein weiterer, wichtiger Faktor bei Kassensystemen ist, dass die Kunden schnellstmöglich bedient und abkassiert werden sollen, damit keine Warteschlangen entstehen. Dazu muss das Kassensystem mit einem schnellen Prozessor und leistungsfähigem Betriebssystem ausgestattet sein. Empfehlenswert ist hier die schnelle 64 Bit Technologie und ein eigenständig programmiertes Betriebssystem, das nicht Windowsbasiert ist und so sicherer ist gegen Viren und sonstige externe Manipulationen, vor allem, wenn die Kassen einen Anschluss an das Internet haben. Peripheriegeräte, wie Scanner, Waagen oder Kartenlesegeräte erleichtern zusätzlich die schnelle Bedienung der Kunden. Nicht zu unterschätzen ist auch die Frage, wie schnell und einfach die Kassensysteme zu bedienen sind. Wer häufig neue Mitarbeiter einarbeiten muss, weiß genau, dass die Bedienung der Kassensysteme einer der Punkte sind, bei denen die Einarbeitung sehr gewissenhaft sein muss, weil mit der korrekten Bedienung des Kassensystems eine große Verantwortung auf den Mitarbeitern lastet, denn sie haben hier direkt mit den gemachten Einnahmen, sprich Geld, zu tun. Fehlerquellen sind also am besten direkt auszuschließen, indem die Benutzeroberflächen der Kassensysteme intuitiv zu bedienen sind und keine Fehlbedienung zulassen.
Nicht zuletzt sollten alle im Kassensystem gespeicherten Daten leicht auszulesen sein, ohne dass dabei der Betrieb gestört wird, und über einen zentralen PC mit den entsprechenden Back Office Programmen weiterzuverarbeiten sein, seien es Warenwirtschaft, Finanzbuchhaltung oder branchenspezifische Lösungen, wie zum Beispiel eine Backsoftware oder Hotelsoftware. Damit können Kassensysteme jedem Geschäftsinhaber einen großen Teil der notwendigen Verwaltungsarbeiten erleichtern und ihm einen guten Überblick über die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse des Unternehmens verschaffen.
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Moderne Kassensysteme
Jeder Gast ist ein wichtiger Geschäftspartner für Ihr Unternehmen. Dabei kann der Gastronom jetzt die Service Möglichkeiten moderner Kassensysteme gewinnbringend nutzen. Vom Eisweintrinker bis zum Hummerliebhaber können Sie Gäste Besonderheiten nun registrieren – oder sie hinterlegen sogar ein Kunden Bild in der Datei im Kassensystem. Die Gastübersicht bietet detailierte Informationen mit denen Sie Ihren Service noch besser optimieren können. Dabei notiert ihr Kassensystem zum Beispiel wie häufig Ihre Gäste sie aufsuchen und wie hoch die jeweilige Zeche war pro Abend und in der Summe. Moderne Kassensysteme haben oft auch Möglichkeiten im System wie beispielsweise das Senden von Werbemailings,Kundeninfo per E -Mail, oder die Aktionsangebote und natürlich auch Feiertags-Grüße an wichtige Kunden. Mittels solch einem Kassensystem könnten Sie ebenfalls sehr simpel Preislisten für wechselnde Aktionen – ob After Work Party, Familienfest oder Sommerball erstellen. Dabei können moderne Kassensysteme auch Speiselisten den einzelnen Servicekräften oder Gasträumen zuordnen. Ob Gasthof oder Feinschmeckerrestaurant oder Filialbetreiber, wählen Sie für sich eines der Kassensysteme das am besten zu Ihrem Unternehmensprofil passt. Dabei kann für den Einen das Erstellen von Tischplänen wichtig sein oder das Anlegen von Kellnerlayouts und eigenem Firmenlogo. Kassensysteme erledigen aber auch Aufgaben des Routieneablaufes beispielsweise erstellen sie bei Bedarf entweder eine Gesamtrechnung oder ermöglichen einfach die getrennte Abrechnung. Worauf lediglich zu achten sein sollte ist die übersichtliche Anordnung der Positionen auf dem Bildschirm der Kassensysteme. Beim Anlegen der Funktionen mit der entsprechenden Kassensoftware ist dabei fachlicher Rat angebracht. Dies sollte beim Kauf dieser Kassensysteme mit in das Beratungsgespräch eingebunden werden und gilt bei renommierten Fachhändlern als Serviceleistung. Ebenfalls bietet solch ein modernes Kassensystem auch wichtige Hintergrundfunktionen Betreff Lagerhaltung, Warenwirtschaft, Filialverwaltung und das Umbuchen von Waren. Auf leichte Bedienbarkeit der Kassen systeme auch für Mitarbeiter sollte daher geachtet werden. Damit werden Verwaltungsaufgaben leicht und zeitsparend erledigt und das Kassensystem ist ein wichtiger Bestandteil von Schichtübergaben, Effizienzermittlung von Warenaufschlag und Personaleinteilung.
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Urlaub im Kloster
Trotz sinkender Mitglieder der christlichen Kirchen gibt es doch noch eine stattliche Präsenz von Klöstern in Deutschland. Da die Klöster aber nicht nur von der Kirche finanziell abgesichert sind, müssen sie auch selbst für ihr Auskommen sorgen. Sicher sind viele Ordensleute beruflich im Alltag integriert und stellen ihr Gehalt der klösterlichen Kasse und auch der Gemeinschaft zur Unterhaltssicherung zur Verfügung, so wie es in jeder Familie ja auch der Fall ist. Doch es gibt auch andere Wege, das Auskommen einer klösterlichen Gemeinschaft zumindest zu unterstützen: Viele Klöster bieten die Möglichkeit, Urlaub dort zu machen und Gast zu sein im christlich-klösterlichen Tagesverlauf. Gäste sind willkommen, am Ablauf des Tages mit all seinen Facetten teilzunehmen. Sie müssen sich aber nicht dazu verpflichtet fühlen. Es gibt auch andere wunderbare Möglichkeiten der Entspannung und Erholung. Auf Zeit Teil des klösterlichen Lebens zu sein bedeutet, den wirklich ganz anderen Urlaub zu erleben. Sicher sind die Klöster nicht mit modernen Kassen ausgerüstet. Sie benötigen aber auch keine umfangreichen Kassensysteme. Denn es ist zwar grundsätzlich auch im Kloster eine Art Buchhaltung zu führen um der Kirche, vielleicht auch den Finanzbehörden Rechenschaft abzulegen. Aber für diesen Zweck sind auch nicht die neuesten Computer und Kassensysteme nötig. Allerdings sind sicher die meisten Klöster mit recht aktuellen Rechnern ausgestattet, da sie in aller Regel auch einen gut gepflegten Internetauftritt besitzen. So sind Moderne und altehrwürdiges Klosterleben miteinander und auch mit der Welt „da draußen“ auf gute Art verbunden. Und trotzdem ist es möglich, dem Gast Erholung vom Alltag und auch Abstand von wirklichen Sorgen sowie Weitblick für die Zukunft zu ermöglichen. Und das ermöglicht doch einen richtig positiven Kassensturz der Gefühle. Man kann zu sich selbst finden, seine Sorgen und Nöte verarbeiten, aber auch positive Erlebnisse teilen und vor Ort erleben. Diese Bereicherung des Selbsterlebens kann jeder mit in den Alltag nach dem Urlaub nehmen und eine gewisse Zeit davon zehren. Aber nicht nur die persönliche Erfahrung des Urlaubers ist enorm gewinnsteigernd. Ich denke, dass auch für die Klöster ein Weg der finanziellen Einnahmen gegeben ist, womit die christliche Einrichtung ihre Existenz wenigstens zum Teil sichern kann. Denn auch ein Kloster ist im Prinzip ein Unternehmen mit wirtschaftlichen Strukturen wo gerechnet werden muss. Sicher sollte nicht überwirtschaftet werden, doch die Kasse sollte auch keine Defizite aufweisen. Klosteranlagen sind in aller Regel recht alte Gebäude, die vielleicht sogar unter Denkmalschutz stehen. Und so muss andauernd instandgehalten werden. Das belastet die kirchlichen Kassen ebenso wie die klösterlichen.
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Kampf um faire Milchpreise
Bereits im Frühjahr hatten Milchbauern massiv für höhere und vor allem faire Milchpreise gekämpft. Anstatt die Milch an Molkereien zu bis dato unerhört niedrigen Preisen abzugeben, wurden viele tausend Liter im Ausguss entsorgt und damit Einkommensausfälle und leere Kassen in Kauf genommen. Auch Proteste in Berlin vor Regierungsgebäuden und Gespräche mit zuständigen Politikern wurden geführt. Danach gingen die Preise für Milch und Milchprodukte im Handel in die Höhe, doch die Preise kamen bei den Milcherzeugern nicht an. Die Einnahmen blieben im Keller, während im Einzelhandel die Kasse klingelte. Nun, einige Monate später, gehen die Preise im Handel wieder herunter, die Bauern werden unter Druck gesetzt, die Milch für noch geringere Preise abzugeben. Die Betriebskosten vor Ort werden teilweise nicht mehr gedeckt. Den Verbraucher wird es freuen, dass seine Haushalts- Kasse durch solche Preispolitik geschont wird. Aber sollte man nicht lieber ein par cent mehr für den Liter Milch hergeben, damit am anderen Ende der Kette der Erzeuger seine Unkosten gedeckt bekommt und auch was in der Kasse übrig bleibt? Denn wenn der Erzeuger für seine Arbeit noch zusätzlich staatliche Sozialleistungen benötigt, belastet das auch die kommunalen Kassen und Haushalte. Denn die Milchbauern haben notwendige aber sehr höhe Betriebsausgaben wie Energiekosten, Futterkosten, Gebäudeinstandhaltung, Tierarztkosten, Kontrollen durch Veterinär- und andere Behörden. Das ist ein enormer finanzieller Aufwand, der nicht einfach so aus der Portokasse zu finanzieren ist. Da sollte der Handel schon einlenken und der Verbraucher einsichtig sein. Sogar der Bauernverband wirft einem Lebensmitteldiscounter Erpressung der Molkereien vor. Letztere verarbeiten die Rohmilch der Bauern zu den verschiedenen Milchprodukten wie Käse, Joghurt, Quark und so weiter. Auch die Molkereibetriebe sind darauf angewiesen, Preise in einer Mindesthöhe für ihre Produkte zu bekommen. Der Fuhrpark ebenso wie der Maschinenpark verursachen Kosten, die zu decken sind. Sprit, Versicherung, Wartung und Instandhaltung sind wahrscheinlich nur die wichtigsten aber nicht die einzigen Kostenfaktoren, die erst einmal in die Betriebskasse hinein gewirtschaftet werden müssen. Über kurz oder lang kann es nicht funktionieren, dass ein Teil der Wirtschaft immer steigende Gewinne erwirtschaftet, damit aber auf Kosten anderer – hier Erzeuger und Verbraucher – sein Unwesen treibt. Denn stimmt bei einem das Einkommen nicht, kann er beim anderen auch keinen Umsatz tätigen. Da nutzen dem Handel auch die modernsten Kassensysteme nicht, wenn diese Mangels tätiger Kassiererinnen nicht in Betrieb sind oder zumindest nicht den erhofften Umsatz zeigen. Denn Kassensturz ist immer am Ende. Das Ende muss aber nicht zwangsläufig mit Schrecken behaftet sein. Wenn alle sich auf faire Bedingungen einlassen, kann auch bei allen Beteiligten die Kasse stimmen.
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