Archiv für die Kategorie „Grosshandel“

PostHeaderIcon Ladeneinrichtung

Auch im Einzelhandel, egal in welcher Fachrichtung, ist es sinnvoll, eine optimale Einrichtung der Geschäftsräume anzustreben. Denn die ermöglicht beste Arbeitsvoraussetzungen für die Mitarbeiter und eine mit Ausschlag gebende Voraussetzung dafür, dass die Kunden sich wohlfühlen und gern hier einkaufen. Das macht sich dann natürlich in der täglichen Kassenabrechnung bemerkbar. Auch ist die Einrichtung mit ausschlaggebend, ob die Kunden wieder kommen oder auch neue Kunden geworben werden können. Hier ist dann ebenfalls ein Umsatzwachstum über die höheren Einnahmen in der Kasse zu verzeichnen. Die Möblierung des Ladens sollte zusätzlich dem Thema entsprechen: Textilunternehmen benötigen keinen Tresen um ihre Waren auszustellen, schließlich dürfen und sollen die Kunden anfassen und anprobieren. Im Fachhandel mit offenen Lebensmittel (zum Beispiel Bäckerei und Fleischerei) ist es aus hygienischen Gründen zwingend nötig, dass die Kunden nicht jedes einzelne Produkt in die Hand nehmen können. Doch von diesen Voraussetzungen abgesehen ist es auch im wichtig, die Waren an und für sich ansprechend aber auch in ebenso freundlicher Einrichtung zu präsentieren. Das attraktivste Produkt hat keinen Erfolg, wenn das Regal in dem es liegt nicht dem Thema entspricht oder zumindest antiquiert aussieht, vielleicht sogar vergammelt oder kaputt ist. Die mobiliare Einrichtung der Geschäftsräume soll natürlich hauptsächlich den Kunden ansprechen und positiv zum Kauf anregen. Doch ebenso wichtig ist es, dass die Mitarbeiter Arbeitssicherheit geboten bekommen. Denn eine Stolperfalle ist für Kunden wie Mitarbeiter gleichermaßen gefährlich. Auch sollte für die Mitarbeiter ein möglichst bequemes Arbeiten ermöglicht werden, was auch Verkürzungen von Arbeitsabläufen beinhaltet. Hierzu sind auch entsprechende und , vielleicht sogar umfangreiche Netzwerkkassen sinnvoll. Denn mit diesen Geräten ist es möglich, neben der Erfassung von Umsätzen auch Vorräte zu verwalten, die Lagerhaltung zu optimieren und Bestellungen wenigstens schriftlich festzuhalten. Besonders sinnvoll sind größere Netzwerkkassen und in großen Konzernen mit hoher Filialdichte oder auch bei mittelständischen Betrieben mit lokaler bis regionaler Filialabdeckung. Denn hier kann von der Buchhaltung aus der Umsatz über Netzwerkverbindungen gesehen werden, bevor die schriftliche Kassenabrechnung erst am nächsten Tag herein kommt. Auch Retourenerfassungen zum Beispiel in Bäckereifilialen können in die eingegeben und vom Hauptbetrieb statistisch weiterverarbeitet werden. So kann die manuelle Erfassung mit Stift und Papier „eingemottet“ werden und erspart umständliche Arbeitsabläufe. Alles in allem sind moderne wahre Vielseitigkeitstalente. Von der Erfassung, Benennung und Auflistung verkaufter Artikel über Vernetzungen zu vielen Unternehmensbereichen bis hin zur Verfügbarkeit verschiedener Module für beispielsweise die Geschäftsleitung ist so ziemlich alles möglich. Wenn es dem Einzelhändler wie dem Konzern und vielleicht auch dem Großhändler nicht sinnvoll erscheint, in eben jene modernen und zu investieren, könnt er sich damit ein Eigentor schießen. Denn Arbeitserleichterung auch durch Einsparung so mancher Arbeitsschritte bringen all diese Geräte in jedem Fall.

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PostHeaderIcon Kampf um faire Milchpreise

Bereits im Frühjahr hatten Milchbauern massiv für höhere und vor allem faire Milchpreise gekämpft. Anstatt die an Molkereien zu bis dato unerhört niedrigen Preisen abzugeben, wurden viele tausend Liter im Ausguss entsorgt und damit Einkommensausfälle und leere Kassen in Kauf genommen. Auch Proteste in Berlin vor Regierungsgebäuden und Gespräche mit zuständigen Politikern wurden geführt. Danach gingen die Preise für und Milchprodukte im in die Höhe, doch die Preise kamen bei den Milcherzeugern nicht an. Die Einnahmen blieben im Keller, während im Einzelhandel die Kasse klingelte. Nun, einige Monate später, gehen die Preise im wieder herunter, die Bauern werden unter Druck gesetzt, die für noch geringere Preise abzugeben. Die Betriebskosten vor Ort werden teilweise nicht mehr gedeckt. Den Verbraucher wird es freuen, dass seine Haushalts- Kasse durch solche Preispolitik geschont wird. Aber sollte man nicht lieber ein par cent mehr für den Liter hergeben, damit am anderen Ende der Kette der seine Unkosten gedeckt bekommt und auch was in der übrig bleibt? Denn wenn der für seine Arbeit noch zusätzlich staatliche Sozialleistungen benötigt, belastet das auch die kommunalen Kassen und Haushalte. Denn die Milchbauern haben notwendige aber sehr höhe Betriebsausgaben wie Energiekosten, Futterkosten, Gebäudeinstandhaltung, Tierarztkosten, Kontrollen durch Veterinär- und andere Behörden. Das ist ein enormer finanzieller Aufwand, der nicht einfach so aus der Portokasse zu finanzieren ist. Da sollte der schon einlenken und der Verbraucher einsichtig sein. Sogar der Bauernverband wirft einem Lebensmitteldiscounter Erpressung der Molkereien vor. Letztere verarbeiten die Rohmilch der Bauern zu den verschiedenen Milchprodukten wie Käse, Joghurt, Quark und so weiter. Auch die Molkereibetriebe sind darauf angewiesen, Preise in einer Mindesthöhe für ihre Produkte zu bekommen. Der Fuhrpark ebenso wie der Maschinenpark verursachen Kosten, die zu decken sind. Sprit, Versicherung, Wartung und Instandhaltung sind wahrscheinlich nur die wichtigsten aber nicht die einzigen Kostenfaktoren, die erst einmal in die Betriebskasse hinein gewirtschaftet werden müssen. Über kurz oder lang kann es nicht funktionieren, dass ein Teil der Wirtschaft immer steigende Gewinne erwirtschaftet, damit aber auf Kosten anderer – hier und Verbraucher – sein Unwesen treibt. Denn stimmt bei einem das Einkommen nicht, kann er beim anderen auch keinen Umsatz tätigen. Da nutzen dem auch die modernsten Kassensysteme nicht, wenn diese Mangels tätiger Kassiererinnen nicht in Betrieb sind oder zumindest nicht den erhofften Umsatz zeigen. Denn Kassensturz ist immer am Ende. Das Ende muss aber nicht zwangsläufig mit Schrecken behaftet sein. Wenn alle sich auf faire Bedingungen einlassen, kann auch bei allen Beteiligten die stimmen.

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