PostHeaderIcon Warenwirtschaft mit Kassensystem beim Open Air Festival

Moderne Warenwirtschaft und Kassensystem haben auch bei großen Open Air Festivals Einzug gehalten. Viele Merchandising Stände und Verkaufsstände für Lederbekleidung und Stiefel, also in der Regel Artikel mit höher angesetzten Preisen, setzen im Zeitalter moderner und Barcode Scanner auf den Einsatz dieser Technik. Sinn des Ganzen ist es, einen Überblick über die verkauften Artikel zu bekommen und aus dem Kassensystem die Daten in eine passende Warenwirtschaftssoftware zu übertragen. Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen, die ein solches ermöglicht, sind heute auch für die Betreiber von Festival Verkaufsständen essentiell wichtig. Nicht nur, dass nach gehalten werden kann, wie viele Artikel aus welcher Warengruppe verkauft wurden, es ist auch möglich, sich die Verkaufstrends auswerten zu lassen. Der Platz in so einem Festivalzelt ist knapp. Deswegen sollte er nur an Artikel verplant werden, die nicht wieder mit nach hause genommen werden müssen, sondern auf dem Festival einen Liebhaber und damit auch Käufer finden. So findet man gut durchorganisierte Verkaufsstände mit sehr gutem Angebot, Verkäufern, die sich speziell mit dem Warenangebot auskennen und genau wissen, wo welcher Artikel zu finden ist. Das registriert über Scanner die verkauften Waren und ganz beliebt sind neuerdings dort angeschlossene Kartenlesegeräte, die ermöglichen, dass die Festivalbesucher per Kreditkarte zahlen können. Auf Nachfrage hat der Verkäufer erzählt, dass die Chefs abends um zwölf die Kassensysteme abholen, zum Auswerten der Daten und natürlich, damit das Bargeld nicht im Zelt bleibt. Morgens wird das wieder installiert und das Festival kann für den Unternehmer weitergehen. Mit dieser Maßnahme erspart er sich langwieriges Durchzählen der Ware und des Geldes. Da der Vertrieb von typischen Waren auf den verschiedensten Musikfestivals in den letzten Jahren zu einer regelrechten Industrie heran gewachsen ist, lohnt sich für immer mehr Unternehmer die Anschaffung von Kassensystemen. Denn die Woche zwischen den Festivals in der Sommersaison ist kurz. Neuware muss bestellt und heran geschafft werden, die Einnahmen müssen buchhalterisch korrekt erfasst werden und gegen den Wareneinkauf verbucht werden. Nicht mal mehr die ganz kleinen Stände können dort inoffiziell arbeiten. Um einen Standplatz auf dem Festivalgelände muss man sich als eingetragene Firma bewerben, mit Steuernummer und allem, was dazu gehört. Zwar gibt es noch immer Einzelkämpfer, die in eine Schublade kassieren, statt ein modernes zu nutzen. Aber die größere Anzahl an Kunden auf dem Festival, sowie das ständig wachsende Warenangebot machen es sinnvoll, sich auf die Dauer ein passendes anzuschaffen. Der bessere Überblick über Renner und Penner, betriebswirtschaftliche Ergebnisse, die in Echtzeit ausgewertet werden können und nicht zuletzt der bessere Service für die Käufer, wie Kassenbon und Möglichkeit des bargeldlosen Einkaufs und die daraus folgenden Mehrumsätze, machen Kassensysteme zu einer sinnvollen Investition, auch in diesem ungewöhnlichen Bereich.

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